Felix - Katzen in Not


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So fing alles an...


Gedanken zu Beginn
Diese Internetseite soll versuchen den Besucher zum Nachdenken und vielleicht auch zum Umdenken zu veranlassen, um so seine aktive Mithilfe, bei der Beseitigung von Elend und Grausamkeit, die viele der Tiere erleiden müssen, zu erreichen.

Irgendwann im Jahr 1995, noch in Deutschland, kam von meiner Frau der Ausspruch: „ Wozu ist man eigentlich auf der Welt, wenn man nur an sich denkt und nichts bewegt, um Hilfe für Andere zu leisten. Ich habe noch nicht einmal einer Katze das leben gerettet. " Eine Frage nach dem Sinn des Lebens! Worauf kann man später einmal zurückblicken? Gut, auch wir haben vier Kinder großgezogen, die nun endlich mit beiden Beinen im leben stehen. Darauf kann man im Alter schon stolz zurückblicken. Was ist aber vor und nach der Zeit, also bevor ein Kind da ist und nachdem das Kind angefangen hat, sein eigenes Leben zu führen. Im Großen und Ganzen ist fast jeder Mensch doch nur darauf ausgerichtet, dass es ihm selbst gut geht. Das er möglichst große Erfolge im Beruf und Geschäftsleben erntet. Wichtig für ihn ist, optimal finanziell und wirtschaftlich da zu stehen, um alles konsumieren zu können was die Zeit so anbietet. Damit verbunden ist es für sein Ego auch ganz wichtig, den Anderen zu beeindrucken, damit wie gut es ihm geht. Sollten sich beim Anderem, sein Gegenüber - es könnte auch der Nachbar sein oder vielleicht der Bruder oder die Schwester - die Gesichtszüge bei der Vorführung seines neuen Autos, in Richtung Neid verändern, so stellt es für ihn, die größte Glückseeligkeit dar.
Wie groß der Anteil der Menschen ist, bei denen das zutrifft, kann ich nicht sagen. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wahrscheinlich war es bei mir auch so! Bei meiner Frau eher nicht! Erst die Turbulenzen im leben, denen man zwangsläufig nicht immer ausweichen kann, haben uns in eine andere Richtung gelegt.
Wir haben dadurch erkannt, dass sich Zufriedenheit auf Dauer nicht erreichen läßt, durch eine Präsentation des Statussymbols beim Nachbarn, bei gleichzeitigem Beobachten seiner neidvollen Gesichtszüge, sondern das die eigene Zufriedenheit genau im Gegenteil zu finden ist. Die Gesichter in die wir jeden Tag sehen dürfen, drücken Vertrauen und Dankbarkeit aus. Und nur das macht Zufrieden! Wer nur das streben, nach wirtschaftlichen, finanziellen Erfolg und nach möglichst viel Einfluss und Macht vor Augen hat, sollte nicht vergessen, das alles auf dieser Erde nur auf eine begrenzte Zeit geliehen ist.
Ich habe nun geschildert was uns zufrieden gemacht hat. Nämlich die Gesichter, die Dankbarkeit und Vertrauen zeigen. Das sind nun zufällig die Gesichter der Katzen, die wir aufgenommen haben und die zu uns kommen. Auch wir bewegten uns auf dieser Plattform, auf der finanzieller Wohlstand das Maß aller Dinge war. Heute ist das alles anders, und wir kümmern uns, trotz finanzieller Entbehrungen und mancher Trauer, durch den Tod des Einen oder Anderen, um unsere Schützlinge und sind zufrieden!

Aber nun noch mal zurück zu den Sätzen meiner Frau: „Wozu ist man eigentlich auf der Welt, wenn man nur an sich denkt und nichts bewegt, um Hilfe für Andere zu leisten. Ich habe noch nicht einmal einer Katze das leben gerettet. "
Auf den nächsten Seiten erfahren Sie, wie dieser Ausspruch dazu geführt hat, daß 8 Jahre später eben genau das Gegenteil eintraf.

Es würde uns freuen, wenn Sie unsere Internetseite hin und wieder besuchen würden und dadurch ihr Interesse an unserer Tätigkeit und an unseren Asylanten zeigen. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten und in unserem Tagebuch berichten, was so passiert ist und was es Neues gibt. Vielleicht lernt man sich ja auch bei einem Besuch, bei uns, persönlich kennen.

Und nun viel Spaß, bei den nächsten Seiten!

Ach ja - bevor ich es vergesse - sollte jemand, bei meinen zu Papier gebrachten Gedanken, Kritik heraushören und sich angesprochen fühlen oder sich wieder erkennen - bitte nicht ärgern, sondern besser in sich kehren und versuchen was zu ändern.
J. Marggraff




Unsere Arbeit
Als wir, Carla und Achim, im Jahr 2003 von Deutschland nach Österreich übergesiedelt sind und mit den wildlebenden Hauskatzen konfrontiert wurden, haben wir es uns in privater Eigeninitiative zur Aufgabe gemacht, die Katzen, die kein zu Hause haben und wild leben müssen zu versorgen und zu betreuen. Hierbei wird uns weder von staatlicher Seite, noch von Vereinen und Verbänden Hilfestellung zu Teil.

Zur Zeit werden so 21 Katzen von uns liebevoll versorgt und es kommen, von den umliegenden Bauernhöfen, immer Neue hinzu, da ihre Versorgung nicht sicher ist!

Zu unseren täglichen Aufgaben gehört unter anderem:
die Futterversorgung sowie die ärztliche und allgemeine Betreuung.

Oberste Priorität ist die Begrenzung der unkontrollierten Vermehrung. Zu diesem Zweck müssen wir immer wieder neu dazukommende, nicht kastrierte wilde Katzen einfangen, dem Tierarzt zur Kastration übergeben und uns danach um die weitere Betreuung kümmern.

Das größte Potenzial an unkontrollierter Vermehrung findet man auf den Bauernhöfen.
Wir fahren also los um mit den, im Umkreis liegenden, Bauern zu reden. Der Ablauf ist immer der Selbe. Man begrüßt uns freundlich, mit einem breiten lächeln im Gesicht. Nach einiger Vorrede kommen wir zum Punkt und

FRAGEN:
WIE VIELE KATZEN HABT IHR DENN ZUR ZEIT?

ANTWORT:
SO …… bis ……. KÖNNEN WIR NICHT GENAU SAGEN.

FRAGE :
SIND EURE KATZEN ALLE KASTRIERT?

ANTWORT:
NEIN

FRAGE:
WAS PASSIERT DENN MIT DEN JUNGEN KATZEN, DIE ZUR WELT KOMMEN? ES WERDEN DOCH IMMER MEHR.

ANTWORT:
ACH NEIN, DAS HÄLT SICH IMMER SO DIE WAAGE. MAL SIND ES MEHR, MAL WENIGER. VIELE SIND DANN PLÖTZLICH WEG ODER DER FUCHS HAT SIE GEHOLT.

FRAGE:
WAS MACHT IHR DENN MIT DEN JUNGEN KÄTZCHEN, DIE KRANK SIND? BRINGT IHR DIE ZUM TIERARZT?

ANTWORT:
DER TIERARZT IST ZU TEUER. SIE BEKOMMEN DANN DEN GNADENSTREICH.

FRAGE:
ES BESTEHT DIE MÖGLICKEIT, EURE KATZEN ZU EINEM TIERSCHUTZPREIS KASTRIEREN ZU LASSEN. DANN WÄRT IHR DAS PROBLEM DER VERMEHRUNG LOS UND ERSPART DEN JUNGEN EINEN QUALVOLLEN TOD.

ANTWORT:
ACH DAS LASSEN WIR MAL SO! DAS WAR SCHON IMMER SO UND DIE ENKELKINDER FREUEN SICH, WENN SIE ZU BESUCH KOMMEN, MIT DEN KLEINEN KÄTZCHEN SPIELEN ZU KÖNNEN.

Hierzu muss man sagen, dass auch die Bauern seit einiger Zeit, gesetzlich verpflichtet sind, ihre Katzen kastrieren zu lassen. Aber Einsicht lässt sich nicht gesetzlich verpflichten und so geht das Trauerspiel weiter.
Zum Glück gibt es auch Einsichtige, und so konnten wir unseren nächsten Nachbarn überzeugen, seine Katzen kastrieren zu lassen.
Heute ist er mit seiner Entscheidung zu frieden.



Es wäre schön, wenn sich überall Menschen finden würden, die in Eigeninitiative ähnlich gelagerte Aufgaben übernehmen, um armen Kreaturen einen qualvollen Tod zu ersparen.

Beispiele hierfür sind nicht nur verhungern, verdursten, erfrieren, sondern auch das Sterben an unbehandelten Verletzungen, in der Natur, durch abfaulende Gliedmaßen. Aber auch durch Menschenhand, die ihren Bestand auf den Höfen dadurch reduzieren, dass sie z.B. Katzenbabys ertränken, erschlagen oder mit dem Traktor über diese hin wegfahren.

Als wir damit konfrontiert wurden, konnten wir nicht wegschauen und kümmern uns seitdem intensiv um diese armen Geschöpfe.

Unabhängig von unserer Hilfe für Katzen, haben wir vor drei Jahren versucht eine Ziege aus dem Maltatal zu retten. Unsere Tochter hatte die verletzte Ziege gesehen und uns informiert.
Es war Privatgelände und es mußte ein amtlicher Weg eingehalten werden, deshalb konnte der Tierschutz, den wir informierten nicht sofort handeln.

Da wir nur eine private Pflegestelle betreiben und die finanzielle Belastung enorm groß ist, haben mein Mann und ich uns entschlossen, ein Spendenkonto einzurichten. Hier können Tierfreunde indirekt mithelfen und uns so, bei unserer Arbeit unterstützen.

Ihre Spenden kommen also zu 100 % bei unseren vierbeinigen Samtpfoten, den Katzen, an und sichert das Fortbestehen unserer Arbeit!

Wir sind finanziell ausschließlich auf uns gestellt und von Spenden, Patenschaften, Zuwendungen und privaten Veräußerungen unserer Verkaufsangebote abhängig.


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